„Vergessene Dichter“
Wie eine Generation verlorenging.
Vortrag mit anschließender Diskussion:
Nur wenige konnten sich und ihr Werk retten: renommierte Schriftsteller wie Bertolt Brecht, Thomas Mann, Anna Seghers oder Joseph Roth. Viele aus jener Generation verloren ihr Leben, ihre Heimat, ihr Werk wurde zerstört. Künstler und Schriftsteller, die noch bis zum Ende der zwanziger Jahre tonangebend waren, sind aus dem kulturellen Gedächtnis nahezu verschwunden. Bei ihnen haben die Nationalsozialisten ganze Arbeit geleistet. Doch obwohl ihre Werke 1933 verbannt oder verbrannt und sie selbst ins Exil gezwungen wurden, legten die Autoren den Grundstein für eine demokratische Literatur. Neben Else Lasker-Schüler und Alfred Döblin, Stefan Zweig oder Gertrud Kolmar schrieben Ernst Toller und Irmgard Keun, Paul Zech oder Walter Mehring – um nur einige zu nennen – gegen Gewalt und Unmenschlichkeit an und traten für ein soziales und humanes Deutschland ein. Eine Generation im Schatten; an sie gilt es immer wieder zu erinnern.
Referent Dr. Hans-Joachim Simm, Frielendorf
Eintritt frei – Spende erbeten